24. Mai 2012

Es gibt sie, die Menschen die den Anschein machen immer alles perfekt unter Kontrolle zu haben. Im Job geben sie immer hundert Prozent und auch privat läuft immer alles bestens. Sie sind auf jeder angesagten Party anzutreffen, haben gut erzogene Kinder und viele Freunde. In Krisensituationen behalten sie selbst einen klaren Kopf, haben immer gute Ratschläge für ihr Umfeld, bewirten ihre Gäste mit komplizierten 4-Gang Menüs und haben obendrein dabei auch noch eine Menge Spaß. Vielleicht gehören Sie sogar selbst ein wenig zu den Menschen, die sich und der Umwelt immer wieder beweisen wollen bzw. müssen: „Ich habe alles fest im Griff und meistere jede Herausforderung mit Bravour“. Schwach sein dürfen und „Nein sagen“, Anforderungen und Aufgaben ablehnen gehört nun einmal nicht zu den favorisierten Persönlichkeitszügen unserer heutigen Gesellschaft. Woher kommt der ständige Drang alles perfekt meistern zu wollen? Wieso versuchen wir in möglichst vielen Lebensbereichen „perfekt“ zu sein? weiterlesen
Quellen:
Küchenhoff, J (1999). Selbstzerstörung und Selbstfürsorge. Psychosozial-Verlag, Gießen.
Märtin, D (2011). Gut ist besser als perfekt - Die Kunst, sich das Leben leichter zu machen. dtv Verlag, München.
Jacob, G, Potreck-Rose, F (2010). Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen. Psychotherapeutische Interventionen zum Aufbau von Selbstwertgefühl. Klett-Cotta, Stuttgart.
Lesen Sie mehr unter >
http://www.start-psychotherapie.de/leistungen/psychotherapie/erwachsene/burnout-therapie-berlin-burnout-syndrome-therapie.php
http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/nvl-005.html
27. April 2012

Durch die Auswirkungen der zunehmenden Globalisierung wachsen Kinder heute in einer Welt der Mehrsprachigkeit auf. Kleinkinder erlernen eine oder mehrere Sprachen und Dialekte immer häufiger schon im familiären Umfeld. Als simultan bilingual bezeichnet man diejenigen Kinder, die sehr früh – während der ersten zwei bis drei Lebensjahre mit zwei Sprachen aufwachsen. Wenn beide Eltern unterschiedliche Muttersprachen haben und diese regelmäßig mit dem Kind sprechen, wächst dadurch das Kind ganz selbstverständlich mit beiden Sprachen auf. Eine notwendige Voraussetzung hierzu ist jedoch, dass das Kind jede der beiden Sprachen im Alltag sehr oft hört. Eine Stunde „gezielter Unterricht“ pro Woche greift hier zu kurz.
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31. Dezember 2011

Häufig halten wir lieber an Dingen fest, anstatt sich von ihnen zu lösen. Wir setzen viel Kraft für das Alte ein, weil das Neue zu fremd und angstbesetzt ist (Tarr, 2007). Statt Angst vor dem Neuen zu haben, sollten wir viel eher Angst vor dem Festhalten haben. Denn nach Miller & Wrosch riskieren wir unsere Gesundheit, wenn wir nicht lernen uns von Dingen zu trennen. weiterlesen
25. November 2011

Viele Eltern haben häufig ein schlechtes Gewissen, wenn sie nur ein Kind zur Welt bringen. Vor allem den Müttern wird vorgeworfen, wie eine „Glucke“ zu sein, d.h. ihr Kind übermäßig zu behüten, ihrem Kind keinen Freiraum zu geben und es mit Liebe und Zuneigung zu überschütten. Oder aber man wirft ihnen vor, allzu karriereorientiert und egoistisch zu sein und das Kind mit zuviel Ehrgeiz zu Macht und Erfolg zu treiben.
Einzelkinder gelten häufig als Egoisten, die Schwierigkeiten im sozialen Miteinander haben und von ihren Eltern verhätschelt werden. Einige Menschen aber beneiden auch Einzelkinder aufgrund der Tatsache, dass sie von ihren Eltern die ungeteilte Beachtung bekommen und diese mit Niemandem teilen müssen.
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