Trauer und Humor – unvereinbare Gegensätze?

13. März 2013

Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust zum Leben

(Werner Finck, Kabarettist und Schriftsteller)

Unter Humor versteht man „die Begabung eines Menschen, der Unzulänglichkeit der Welt und der Menschen, den alltäglichen Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen.“ Genau auf diese Kraftquelle des Menschen konzentrieren sich zunehmend Forscher, die sich mit der Bewältigung von Trauer beschäftigen.

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Ab wann wird aus gesunder ungesunde Trauer?

13. März 2012

 

 

Jeden trifft es und für jeden fühlt es sich an, als wenn der Boden unter den Füßen weggerissen würde: der Tod eines geliebten, nahestehenden Menschen. Fast immer reagieren die Angehörigen mit Trauer, manche stärker, manche schwächer; manche länger, manche kürzer. Die Trauerreaktion stellt eine Bewältigungsform dar, um den Schmerz, den der Verlust ausgelöst hat, zu überwinden und um sich an eine neue Wirklichkeit ohne den geliebten Menschen anzupassen. Den meisten Menschen gelingt es, diesen tiefen Einschnitt in ihr Leben zu überwinden – manche gehen sogar gestärkt, mit neuen Plänen und Zielen aus der Trauerphase hervor, manche bleiben in ihr stecken und finden alleine kaum den Weg in ein funktionierendes Leben zurück.

 

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Sind Einzelkinder wirklich benachteiligt?

25. November 2011

 

Viele Eltern haben häufig ein schlechtes Gewissen, wenn sie nur ein Kind zur Welt bringen. Vor allem den Müttern wird vorgeworfen, wie eine „Glucke“ zu sein, d.h. ihr Kind übermäßig zu behüten, ihrem Kind keinen Freiraum zu geben und es mit Liebe und Zuneigung zu überschütten. Oder aber man wirft ihnen vor, allzu karriereorientiert und egoistisch zu sein und das Kind mit zuviel Ehrgeiz zu Macht und Erfolg zu treiben.

Einzelkinder gelten häufig als Egoisten, die Schwierigkeiten im sozialen Miteinander haben und von ihren Eltern verhätschelt werden. Einige Menschen aber beneiden auch Einzelkinder aufgrund der Tatsache, dass sie von ihren Eltern die ungeteilte Beachtung bekommen und diese mit Niemandem teilen müssen.

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Warum das ‚Nein sagen’ so schwierig ist

9. November 2011

An der Kasse eines Supermarktes drängelt sich eine ältere Dame vor. Man möchte seinen Unmut äußern, schluckt es herunter und regt sich dennoch nur innerlich auf.

Eigene Bedürfnisse auf Kosten anderer zurück zu stecken tritt bei Menschen häufig auf. Viele Menschen haben Schwierigkeiten Grenzen zu ziehen, ihr Recht durchzusetzen und Forderungen zu setzen. Anstatt zu bestimmen und die eigenen Interessen zu äußern werden diese unterdrückt. Ury (2009) schildert, dass ‚Jasager’ befürchten, den Anderen durch ihr Nein zu verletzen, ihn zu ärgern. Sie haben Angst vor Ablehnung. Wer anderen Personen gegenüber nein sagt, zeigt Grenzen auf und übt auch in gewisser Weise Macht aus. Anstatt die eigenen Bedürfnisse zu äußern, geben ‚Jasager’ nach, um eventuell auftretende Konflikte zu vermeiden.

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