Leistungskick aus dem Pillenschrank

10. Dezember 2012

Als vor einigen Jahren Gesunde auf die Idee kamen, verschreibungspflichtige Medikamente wie Ritalin einzunehmen, um ihre kognitive Leistungsfähigkeit zu steigern, gab es viele empörte Stimmen. Mittlerweile ist sogenanntes Gehirndoping  oder Neuro-Enhancement durch verschreibungspflichtige Medikamente in der Mitte der Gesellschaft angekommen – obwohl mögliche Langzeitfolgen bisher kaum erforscht sind.

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Schwangerschaftverleugnung

11. September 2012

 

Schwangerschaft und Geburt gehören zu  den einprägsamsten Ereignissen im Leben einer Mutter. Viele Frauen zählen diese sogar zu den schönsten und glücklichsten Erlebnissen ihres Lebens. Jedoch bringt diese Lebensphase auch unweigerlich viele Veränderungen mit sich. Körperliche und psychische Veränderungen sind, so gravierend sie auch für die Schwangere sein mögen, jedoch nicht krankhaft sondern sogar erwünscht und werden von der zukünftigen Mutter mit Stolz getragen weiterlesen

Was sich hinter der Jagd nach dem „Perfekt sein“ verbirgt……..

24. Mai 2012

 

Es gibt sie, die Menschen die den Anschein machen immer alles perfekt unter Kontrolle zu haben. Im Job geben sie immer hundert Prozent und auch privat läuft immer alles bestens. Sie sind auf jeder angesagten Party anzutreffen, haben gut erzogene Kinder und viele Freunde. In Krisensituationen behalten sie selbst einen klaren Kopf,  haben immer gute Ratschläge für ihr Umfeld, bewirten ihre Gäste mit komplizierten 4-Gang Menüs und haben obendrein dabei auch noch eine Menge Spaß. Vielleicht gehören Sie sogar selbst ein wenig zu den Menschen, die sich und der Umwelt immer wieder beweisen wollen bzw. müssen: „Ich habe alles fest im Griff und meistere jede Herausforderung mit Bravour“. Schwach sein dürfen und „Nein sagen“, Anforderungen und Aufgaben ablehnen gehört nun einmal nicht zu den favorisierten Persönlichkeitszügen unserer heutigen Gesellschaft. Woher kommt der ständige Drang alles perfekt meistern zu wollen? Wieso versuchen wir in möglichst vielen Lebensbereichen „perfekt“ zu sein? weiterlesen

Homing – das wiederentdeckte Bedürfnis nach Rückzug

27. März 2012

 

„Das Haus ist eine Arche, um der Flut zu entrinnen“. Mit diesem Zitat von Katherine Mansfield ist der Kern des „Homing“-Trends wohl ganz gut getroffen. „Homing“ bezeichnet den Wunsch nach schönem Wohnen, nach Behaglichkeit, Gemütlichkeit, Wärme und Harmonie in den eigenen vier Wänden. In den letzten Jahren hat sich dieses Bedürfnis in der Gesellschaft verstärkt. Bereits 2009 sprachen Trendforscher von dem wieder entdeckten Glück sich zuhause einen sicheren, schönen Rückzugsort zu schaffen. Die Menschen sehnen sich in der heutigen schnelllebigen und unsicheren (Berufs-)Welt wieder nach einem Rückzugsort, an dem sie sich vollkommen wohl und sicher fühlen können. „My home is my castle“ -und so ist es nicht verwunderlich, dass der schwerverdiente Lohn bereitwillig in die Einrichtung und Ausgestaltung des Heimes fließt. weiterlesen

Ab wann wird aus gesunder ungesunde Trauer?

13. März 2012

 

 

Jeden trifft es und für jeden fühlt es sich an, als wenn der Boden unter den Füßen weggerissen würde: der Tod eines geliebten, nahestehenden Menschen. Fast immer reagieren die Angehörigen mit Trauer, manche stärker, manche schwächer; manche länger, manche kürzer. Die Trauerreaktion stellt eine Bewältigungsform dar, um den Schmerz, den der Verlust ausgelöst hat, zu überwinden und um sich an eine neue Wirklichkeit ohne den geliebten Menschen anzupassen. Den meisten Menschen gelingt es, diesen tiefen Einschnitt in ihr Leben zu überwinden – manche gehen sogar gestärkt, mit neuen Plänen und Zielen aus der Trauerphase hervor, manche bleiben in ihr stecken und finden alleine kaum den Weg in ein funktionierendes Leben zurück.

 

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Gute Vorsätze realisieren

13. Januar 2012

 

Der Jahresbeginn bietet vielen Menschen immer wieder Anlass sich neue Ziele zu setzen oder alte ungeliebte Gewohnheiten endlich abzulegen! Doch häufig sind diese neuen Ziele gar nicht so neu. Oftmals haben wir in einigen Versuchen bereits erfolglos probiert die guten Vorsätze in unser Leben zu integrieren und haben sie nach kürzester Zeit wieder verworfen. Weshalb scheitern so viele Menschen immer wieder daran, ihre eigentlich sinnvollen und wichtigen  Ziele anzugehen und konsequent umzusetzen? Seit Jahren arbeiten Forscher daran, die Gründe für Erfolg und Misserfolg ausfindig zu machen. Motivationskurse, Erfolgsseminare und zahlreiche Coachingangebote überfluten den Markt. Sich selbst motivieren können ist daher eine wichtige Schlüsselkompetenz zu erfolgreichem Handeln. Wie schafft man es nun die Ziele und Aufgaben anzugehen, die man zwar als erstrebenswert ansieht, zu denen wir uns aber dennoch nur schwer aufraffen können? weiterlesen

Ist Schokolade ein wirksamer Seelenheiler?

6. Dezember 2011

Schokolade gilt als Seelentröster par excellence. Sie kommt verstärkt zum Einsatz, wenn Kinder quengelig sind, man Liebeskummer hat, Stress und Ärger die Stimmung vermiesen oder schlechtes Wetter auf das Gemüt schlägt. In der Bevölkerung gilt der Genuss von Schokolade daher als wirksames Mittel gegen die klassischen Symptome einer depressiven Erkrankung. Aber kann die süße Kost wirklich als kostengünstiges und wohlschmeckendes Mittel gegen Depressionen eingesetzt werden?

In einer Tafel Schokolade wimmelt es nur so von Stoffen, die sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken können. Dabei liegt – anders als etwa bei harten Drogen, die über den Opiat-Mechanismus wirken – keine der Einzelsubstanzen im Übermaß vor, was die Ursache dafür ist, dass Schokolade nicht das Suchtpotenzial anderer Genussmittel besitzt. Vielmehr sorgt ihre Kombination für eine stimmungsausgleichende Wirkung. Gerade in der Winterzeit und der Zeit der Stimmungstiefs, wäre es schön, wenn an dem Mythos der Heilwirkung etwas Wahres wäre. Doch leider sind die Substanzen, die theoretisch eine positive Wirkung auf unsere Psyche haben könnten, in der Schokolade viel zu gering vorhanden. weiterlesen

Was passiert bei Schlafmangel?

25. November 2011

Viele Menschen schlafen aufgrund des turbulenten Alltags zu wenig, worunter sowohl der Körper als auch der Geist leidet. Personen, die sich zu wenig Schlaf gönnen, können z. B. unter Burnout, Schlafstörungen, Depressionen und Ängsten leiden. Ebenfalls steigt das Risiko an Herzerkrankungen, Übergewicht und Diabetes zu erkranken. Im Schlaf werden Infekte bekämpft und es kommt zur Regeneration der Organe und des Gewebes.  Auch unser Gehirn braucht den Schlaf, um zu verarbeiten, was wir am Tage gelernt haben.

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Zucker oder Süßstoff?

25. November 2011

Uns fällt es extrem schwer, auf Zucker zu verzichten. Unser Gehirn reagiert mit Belohnungsstoffen auf den Verzehr von Süßigkeiten und der Drang nach vermehrter Aufnahme nimmt zu. Zahnärzte und Ernährungsexperten warnen jedoch vor vermehrter Einnahme von Zucker.

Mittlerweile leiden bereits 12% der 20-79 Jährigen unter der Zuckerkrankheit Diabetes (Typ 2), in den 60er Jahren waren es lediglich 0.6%.

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