Trauer und Humor – unvereinbare Gegensätze?

13. März 2013

Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust zum Leben

(Werner Finck, Kabarettist und Schriftsteller)

Unter Humor versteht man „die Begabung eines Menschen, der Unzulänglichkeit der Welt und der Menschen, den alltäglichen Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen.“ Genau auf diese Kraftquelle des Menschen konzentrieren sich zunehmend Forscher, die sich mit der Bewältigung von Trauer beschäftigen.

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Leistungskick aus dem Pillenschrank

10. Dezember 2012

Als vor einigen Jahren Gesunde auf die Idee kamen, verschreibungspflichtige Medikamente wie Ritalin einzunehmen, um ihre kognitive Leistungsfähigkeit zu steigern, gab es viele empörte Stimmen. Mittlerweile ist sogenanntes Gehirndoping  oder Neuro-Enhancement durch verschreibungspflichtige Medikamente in der Mitte der Gesellschaft angekommen – obwohl mögliche Langzeitfolgen bisher kaum erforscht sind.

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Schwangerschaftverleugnung

11. September 2012

 

Schwangerschaft und Geburt gehören zu  den einprägsamsten Ereignissen im Leben einer Mutter. Viele Frauen zählen diese sogar zu den schönsten und glücklichsten Erlebnissen ihres Lebens. Jedoch bringt diese Lebensphase auch unweigerlich viele Veränderungen mit sich. Körperliche und psychische Veränderungen sind, so gravierend sie auch für die Schwangere sein mögen, jedoch nicht krankhaft sondern sogar erwünscht und werden von der zukünftigen Mutter mit Stolz getragen weiterlesen

Zwangsstörung: Oft zu spät erkannt

10. Juli 2012

 

„Habe ich die Autotür wirklich abgeschlossen?“; „Habe ich die Herdplatte ausgemacht oder war sie noch an als ich die Wohnung verlassen hatte?“; „Hab ich mich mit Bakterien infiziert?“;  „Ob die Person die vor mir die Stange in der S-Bahn angefasst hat, wohl eine ansteckende schlimme Erkrankung hatte?“; „Mein Baby schreit so laut, ich würde es am liebsten aus dem Fenster werfen.“; „Meine Mutter könnte mit dem Flugzeug abstürzen.“ weiterlesen

Leistungsdruck und Versagensängste: Alltag für viele Studenten

26. Juni 2012

 

 

Viele Studenten erleben die Universität heutzutage als Ort, der stellvertretend für Leistungsdruck, Stress und Zukunftsängste steht. Bereits während des Studiums stellen sich nach einer Untersuchung der TU Chemnitz bei vielen Studenten erste Anzeichen psychischer Beschwerden in Form von Erschöpfung, Überforderung und Kraftlosigkeit ein. Im Volksmund bekannt als „Burnout“-Symptome. Verkürzte Studienzeiten, Prüfungsstress und verstärkte Konkurrenz auf dem Arbeitsplatzmarkt sind Faktoren die den jungen Menschen Stress bereiten und zu gesundheitlichen Folgen führen. weiterlesen

Psychotherapie mit Pferden: Eine vielversprechender Ansatz zur Behandlung von Autisten

12. Juni 2012

Tiere in die therapeutische Arbeit einzubeziehen ist nicht allzu neu. Je nach Tierart wird tiergestützte Therapie in verschiedenen Einsatzgebieten und bei verschiedenen Krankheiten praktiziert. Bereits etabliert hat sich beispielsweise die Arbeit mit Hunden und Delfinen. Relativ neu ist der Ansatz Pferde in eine ganzheitliche Behandlung von psychisch erkrankten Menschen einzubeziehen weiterlesen

Welcher Beruf passt zu mir?

1. Juni 2012

 

Erinnern Sie sich noch, wie und warum Sie ihren Beruf gewählt haben? Welche Aspekte haben dazu beigetragen, dass Sie sich für genau diese Tätigkeit entschieden haben? Viele Menschen werden in ihrer Berufswahl von den Aufstiegschancen, der Höhe des späteren Gehalts und der momentanen Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst. Eine Berufswahl aufgrund dieser Aspekte macht natürlich aufgrund der Entwicklung des Arbeitsmarkts durchaus Sinn. Doch woran liegt es dann, dass sich so viele junge Menschen trotzdem in ihrer Berufswahl entgegen allen Trends entscheiden?  weiterlesen

Was sich hinter der Jagd nach dem „Perfekt sein“ verbirgt……..

24. Mai 2012

 

Es gibt sie, die Menschen die den Anschein machen immer alles perfekt unter Kontrolle zu haben. Im Job geben sie immer hundert Prozent und auch privat läuft immer alles bestens. Sie sind auf jeder angesagten Party anzutreffen, haben gut erzogene Kinder und viele Freunde. In Krisensituationen behalten sie selbst einen klaren Kopf,  haben immer gute Ratschläge für ihr Umfeld, bewirten ihre Gäste mit komplizierten 4-Gang Menüs und haben obendrein dabei auch noch eine Menge Spaß. Vielleicht gehören Sie sogar selbst ein wenig zu den Menschen, die sich und der Umwelt immer wieder beweisen wollen bzw. müssen: „Ich habe alles fest im Griff und meistere jede Herausforderung mit Bravour“. Schwach sein dürfen und „Nein sagen“, Anforderungen und Aufgaben ablehnen gehört nun einmal nicht zu den favorisierten Persönlichkeitszügen unserer heutigen Gesellschaft. Woher kommt der ständige Drang alles perfekt meistern zu wollen? Wieso versuchen wir in möglichst vielen Lebensbereichen „perfekt“ zu sein? weiterlesen

Frühkindliche Mehrsprachigkeit – Chance oder Risiko?

27. April 2012

 

 

Durch die Auswirkungen der zunehmenden Globalisierung wachsen Kinder heute in einer Welt der Mehrsprachigkeit auf. Kleinkinder erlernen eine oder mehrere Sprachen und Dialekte immer häufiger schon im familiären Umfeld. Als simultan bilingual bezeichnet man diejenigen Kinder, die sehr früh – während der ersten zwei bis drei Lebensjahre mit zwei Sprachen aufwachsen. Wenn beide Eltern unterschiedliche Muttersprachen haben und diese regelmäßig mit dem Kind sprechen, wächst dadurch das Kind ganz selbstverständlich mit beiden Sprachen auf. Eine notwendige Voraussetzung hierzu ist jedoch, dass das  Kind jede der beiden Sprachen im Alltag sehr oft hört. Eine Stunde „gezielter Unterricht“ pro Woche greift hier zu kurz.

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Homing – das wiederentdeckte Bedürfnis nach Rückzug

27. März 2012

 

„Das Haus ist eine Arche, um der Flut zu entrinnen“. Mit diesem Zitat von Katherine Mansfield ist der Kern des „Homing“-Trends wohl ganz gut getroffen. „Homing“ bezeichnet den Wunsch nach schönem Wohnen, nach Behaglichkeit, Gemütlichkeit, Wärme und Harmonie in den eigenen vier Wänden. In den letzten Jahren hat sich dieses Bedürfnis in der Gesellschaft verstärkt. Bereits 2009 sprachen Trendforscher von dem wieder entdeckten Glück sich zuhause einen sicheren, schönen Rückzugsort zu schaffen. Die Menschen sehnen sich in der heutigen schnelllebigen und unsicheren (Berufs-)Welt wieder nach einem Rückzugsort, an dem sie sich vollkommen wohl und sicher fühlen können. „My home is my castle“ -und so ist es nicht verwunderlich, dass der schwerverdiente Lohn bereitwillig in die Einrichtung und Ausgestaltung des Heimes fließt. weiterlesen