15. April 2013
Fachleute schätzen, dass rund vier Millionen Menschen in Deutschland aktuell an einer Depression leiden. Viele Betroffene berichten, dass sie ihr Leben als sinnlos empfinden, weder Interesse noch Lust verspüren. Eine Depression kann jeden Treffen: Arme wie Reiche, Junge und Alte, die freundliche Dame von nebenan genauso wie den erfolgreichen Fußballer und den Filmstar im Medienrummel. Jährlich nehmen sich bis zu 10 000 Menschen in Deutschland das Leben – häufig auch, weil sie unter einer Depression litten, die zu spät oder gar nicht erkannt und nicht angemessen behandelt wurde. Denn viele wissen gar nicht, dass sie krank sind und – noch wichtiger – dass Depressionen behandelbar sind.
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Quellen:
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13. März 2013
Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust zum Leben
(Werner Finck, Kabarettist und Schriftsteller)

Unter Humor versteht man „die Begabung eines Menschen, der Unzulänglichkeit der Welt und der Menschen, den alltäglichen Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen.“ Genau auf diese Kraftquelle des Menschen konzentrieren sich zunehmend Forscher, die sich mit der Bewältigung von Trauer beschäftigen.
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Quellen:
- Freud, S.: Der Humor. GW XIV, Fischer-Verlag, Frankfurt 1968
- Korp, H.-A. Darf ich lachen, wenn Du gestorben bist? Lebenszeit, Ausgabe No 1, Frühling 2011, Seite 5.
- Lund, D; Utz, R.; Caserta, M. & de Vries, B. (2008). Humor, Laughter, and Happiness in the Daily Lives of Recently Bereaved Spouses. OMEGA - The Journal of Death an Dying, 58, 2, S. 87-105.
- Mental Help: http://www.mentalhelp.net/poc/view_doc.php?type=doc&id=35161
- Zeit Wissen, 12/2012: http://www.zeit.de/wissen/2012-12/Trauerforschung-Gefuehle
- Znoj, H. (2004). Komplizierte Trauer. Fortschritte der Psychotherapie Band 23. Hogrefe. Göttingen.
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14. August 2012

„Positives Denken“ wird heutzutage von vielen Motivationstrainern, selbsternannten Coachs und in der populärwissenschaftlichen Psychologie als das Allheilmittel auf dem Weg zum Erfolg „verkauft“. In Persönlichkeitsseminaren und in vielen einschlägigen Ratgebern wird die Methode der Autosuggestion als wirkungsvolles Selbsthilfe-Instrument empfohlen um das Unterbewusstsein gezielt zu beeinflussen. Das Konzept der Autosuggestion richtet sich nach dem Grundsatz: Die Vorstellungskraft ist lenkbar. Nach dem Motto: „Der Glaube versetzt Berge“ sollen positive Zielimaginationen alternative Realitäten in der Vorstellung simulieren und dadurch helfen wichtige Ziele zu erreichen. Denn Botschaften, die wir immer und immer wieder hören, übernehmen wir meist als eine wahre Aussage, ohne dass wir sie immer wieder groß überprüfen. weiterlesen
Quellen
- http://www.jochengebauer.info/german/pubs.htm
- http://www.psychology.uwaterloo.ca/people/faculty/jwood/
- Tenzer, E (2009). Think negative! FAZ vom 28. Januar 2009.
- Scheich, G, Waller, K (2001). Positives Denken macht krank: vom Schwindel mit gefährlichen Erfolgsversprechen. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main.
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- http://www.start-psychotherapie.de/
- http://www.start-psychotherapie.de/leistungen/psychotherapie/erwachsene/depression-therapie-berlin-depression-symptome.php
- http://www.start-psychotherapie.de/leistungen/psychotherapie/kinder-und-jugendliche/depression-behandlung-berlin-kinder-selbstwertprobleme.php
10. Juli 2012

„Habe ich die Autotür wirklich abgeschlossen?“; „Habe ich die Herdplatte ausgemacht oder war sie noch an als ich die Wohnung verlassen hatte?“; „Hab ich mich mit Bakterien infiziert?“; „Ob die Person die vor mir die Stange in der S-Bahn angefasst hat, wohl eine ansteckende schlimme Erkrankung hatte?“; „Mein Baby schreit so laut, ich würde es am liebsten aus dem Fenster werfen.“; „Meine Mutter könnte mit dem Flugzeug abstürzen.“ weiterlesen
Quellen
- Gava I, Barbui C, Aguglia E, Carlino D, Churchill R, De Vanna M, McGuire HF. Psychological Treatments versus treatment as usual for obsessive compulsive disorder (OCD). Cochrane Database Syst Rev 2007; 2
- Rachman S, De Silva, P. Abnormal and normal obsessions. Behav Res Ther 1978;16:233-248.
- Ruscio AM, Stein DJ, Chiu WT, Kessler RC. The Epidemiology of Obsessive-Compulsive Disorder in the National Comorbidity Survey Replication. Mol Psychiatry 2010; 15(1): 53–63.
- Salkovskis PM. Understanding and treating obsessive-compulsive disorder. Behav Res Ther 1999;37 Suppl 1:S29-52.
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26. Juni 2012

Viele Studenten erleben die Universität heutzutage als Ort, der stellvertretend für Leistungsdruck, Stress und Zukunftsängste steht. Bereits während des Studiums stellen sich nach einer Untersuchung der TU Chemnitz bei vielen Studenten erste Anzeichen psychischer Beschwerden in Form von Erschöpfung, Überforderung und Kraftlosigkeit ein. Im Volksmund bekannt als „Burnout“-Symptome. Verkürzte Studienzeiten, Prüfungsstress und verstärkte Konkurrenz auf dem Arbeitsplatzmarkt sind Faktoren die den jungen Menschen Stress bereiten und zu gesundheitlichen Folgen führen. weiterlesen
Quellen
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24. Mai 2012

Es gibt sie, die Menschen die den Anschein machen immer alles perfekt unter Kontrolle zu haben. Im Job geben sie immer hundert Prozent und auch privat läuft immer alles bestens. Sie sind auf jeder angesagten Party anzutreffen, haben gut erzogene Kinder und viele Freunde. In Krisensituationen behalten sie selbst einen klaren Kopf, haben immer gute Ratschläge für ihr Umfeld, bewirten ihre Gäste mit komplizierten 4-Gang Menüs und haben obendrein dabei auch noch eine Menge Spaß. Vielleicht gehören Sie sogar selbst ein wenig zu den Menschen, die sich und der Umwelt immer wieder beweisen wollen bzw. müssen: „Ich habe alles fest im Griff und meistere jede Herausforderung mit Bravour“. Schwach sein dürfen und „Nein sagen“, Anforderungen und Aufgaben ablehnen gehört nun einmal nicht zu den favorisierten Persönlichkeitszügen unserer heutigen Gesellschaft. Woher kommt der ständige Drang alles perfekt meistern zu wollen? Wieso versuchen wir in möglichst vielen Lebensbereichen „perfekt“ zu sein? weiterlesen
Quellen:
Küchenhoff, J (1999). Selbstzerstörung und Selbstfürsorge. Psychosozial-Verlag, Gießen.
Märtin, D (2011). Gut ist besser als perfekt - Die Kunst, sich das Leben leichter zu machen. dtv Verlag, München.
Jacob, G, Potreck-Rose, F (2010). Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen. Psychotherapeutische Interventionen zum Aufbau von Selbstwertgefühl. Klett-Cotta, Stuttgart.
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http://www.start-psychotherapie.de/leistungen/psychotherapie/erwachsene/burnout-therapie-berlin-burnout-syndrome-therapie.php
http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/nvl-005.html
31. Dezember 2011

Häufig halten wir lieber an Dingen fest, anstatt sich von ihnen zu lösen. Wir setzen viel Kraft für das Alte ein, weil das Neue zu fremd und angstbesetzt ist (Tarr, 2007). Statt Angst vor dem Neuen zu haben, sollten wir viel eher Angst vor dem Festhalten haben. Denn nach Miller & Wrosch riskieren wir unsere Gesundheit, wenn wir nicht lernen uns von Dingen zu trennen. weiterlesen