Volkskrankheit Depression?

15. April 2013

Fachleute schätzen, dass rund vier Millionen Menschen in Deutschland aktuell an einer Depression leiden. Viele Betroffene berichten, dass sie ihr Leben als sinnlos empfinden, weder Interesse noch Lust verspüren. Eine Depression kann jeden Treffen: Arme wie Reiche, Junge und Alte, die freundliche Dame von nebenan genauso wie den erfolgreichen Fußballer und den Filmstar im Medienrummel. Jährlich nehmen sich bis zu 10 000 Menschen in Deutschland das Leben – häufig auch, weil sie unter einer Depression litten, die zu spät oder gar nicht erkannt und nicht angemessen behandelt wurde. Denn viele wissen gar nicht, dass sie krank sind und – noch wichtiger – dass Depressionen behandelbar sind.

 

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Leistungskick aus dem Pillenschrank

10. Dezember 2012

Als vor einigen Jahren Gesunde auf die Idee kamen, verschreibungspflichtige Medikamente wie Ritalin einzunehmen, um ihre kognitive Leistungsfähigkeit zu steigern, gab es viele empörte Stimmen. Mittlerweile ist sogenanntes Gehirndoping  oder Neuro-Enhancement durch verschreibungspflichtige Medikamente in der Mitte der Gesellschaft angekommen – obwohl mögliche Langzeitfolgen bisher kaum erforscht sind.

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Leistungsdruck und Versagensängste: Alltag für viele Studenten

26. Juni 2012

 

 

Viele Studenten erleben die Universität heutzutage als Ort, der stellvertretend für Leistungsdruck, Stress und Zukunftsängste steht. Bereits während des Studiums stellen sich nach einer Untersuchung der TU Chemnitz bei vielen Studenten erste Anzeichen psychischer Beschwerden in Form von Erschöpfung, Überforderung und Kraftlosigkeit ein. Im Volksmund bekannt als „Burnout“-Symptome. Verkürzte Studienzeiten, Prüfungsstress und verstärkte Konkurrenz auf dem Arbeitsplatzmarkt sind Faktoren die den jungen Menschen Stress bereiten und zu gesundheitlichen Folgen führen. weiterlesen

Welcher Beruf passt zu mir?

1. Juni 2012

 

Erinnern Sie sich noch, wie und warum Sie ihren Beruf gewählt haben? Welche Aspekte haben dazu beigetragen, dass Sie sich für genau diese Tätigkeit entschieden haben? Viele Menschen werden in ihrer Berufswahl von den Aufstiegschancen, der Höhe des späteren Gehalts und der momentanen Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst. Eine Berufswahl aufgrund dieser Aspekte macht natürlich aufgrund der Entwicklung des Arbeitsmarkts durchaus Sinn. Doch woran liegt es dann, dass sich so viele junge Menschen trotzdem in ihrer Berufswahl entgegen allen Trends entscheiden?  weiterlesen

Was sich hinter der Jagd nach dem „Perfekt sein“ verbirgt……..

24. Mai 2012

 

Es gibt sie, die Menschen die den Anschein machen immer alles perfekt unter Kontrolle zu haben. Im Job geben sie immer hundert Prozent und auch privat läuft immer alles bestens. Sie sind auf jeder angesagten Party anzutreffen, haben gut erzogene Kinder und viele Freunde. In Krisensituationen behalten sie selbst einen klaren Kopf,  haben immer gute Ratschläge für ihr Umfeld, bewirten ihre Gäste mit komplizierten 4-Gang Menüs und haben obendrein dabei auch noch eine Menge Spaß. Vielleicht gehören Sie sogar selbst ein wenig zu den Menschen, die sich und der Umwelt immer wieder beweisen wollen bzw. müssen: „Ich habe alles fest im Griff und meistere jede Herausforderung mit Bravour“. Schwach sein dürfen und „Nein sagen“, Anforderungen und Aufgaben ablehnen gehört nun einmal nicht zu den favorisierten Persönlichkeitszügen unserer heutigen Gesellschaft. Woher kommt der ständige Drang alles perfekt meistern zu wollen? Wieso versuchen wir in möglichst vielen Lebensbereichen „perfekt“ zu sein? weiterlesen

Müßiggang ist aller Kreativitäts Anfang

29. Februar 2012

Müßiggang ist aller Laster Anfang’ redet uns die allgemein gängige Überzeugung ins Gewissen. Um dem stressigen Alltag für eine kurze Weile zu entkommen müssen wir uns ‚Zeit stehlen’ und auch dies wird häufig nach einem straffen Zeitplan organisiert, so dass aus der geplanten Entspannung häufig zum Alltagsstress auch noch der Freizeitstress hinzu kommt. ‚Ich habe einfach mal nichts getan’ findet in geselliger Runde meist wenig Anerkennung. Möglichst exotisch und anspruchsvoll soll der Freizeitplan in der Regel aussehen: man genießt Kultur, bildet sich weiter oder tut dem Körper etwas Gutes.  Was bei diesem straffen Programm häufig vergessen wird: Nichts tun tut gut! Und man braucht überhaupt kein schlechtes Gewissen zu haben. Ganz im Gegenteil – wer sich bewusste Ruhephasen gönnt, fördert damit nicht nur seine physische und psychische Gesundheit, sondern auch seine kognitive Leistungsfähigkeit.

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Die Angst davor loszulassen

31. Dezember 2011

Häufig halten wir lieber an Dingen fest, anstatt sich von ihnen zu lösen. Wir setzen viel Kraft für das Alte ein, weil das Neue zu fremd und angstbesetzt ist (Tarr, 2007). Statt Angst vor dem Neuen zu haben, sollten wir viel eher Angst vor dem Festhalten haben. Denn nach Miller & Wrosch riskieren wir unsere Gesundheit, wenn wir nicht lernen uns von Dingen zu trennen. weiterlesen

Warum das ‚Nein sagen’ so schwierig ist

9. November 2011

An der Kasse eines Supermarktes drängelt sich eine ältere Dame vor. Man möchte seinen Unmut äußern, schluckt es herunter und regt sich dennoch nur innerlich auf.

Eigene Bedürfnisse auf Kosten anderer zurück zu stecken tritt bei Menschen häufig auf. Viele Menschen haben Schwierigkeiten Grenzen zu ziehen, ihr Recht durchzusetzen und Forderungen zu setzen. Anstatt zu bestimmen und die eigenen Interessen zu äußern werden diese unterdrückt. Ury (2009) schildert, dass ‚Jasager’ befürchten, den Anderen durch ihr Nein zu verletzen, ihn zu ärgern. Sie haben Angst vor Ablehnung. Wer anderen Personen gegenüber nein sagt, zeigt Grenzen auf und übt auch in gewisser Weise Macht aus. Anstatt die eigenen Bedürfnisse zu äußern, geben ‚Jasager’ nach, um eventuell auftretende Konflikte zu vermeiden.

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Burnout (Ausgebranntsein) und Depression – wie lassen sich diese Begriffe voneinander abgrenzen?

24. Oktober 2011

Unter Burnout versteht man einen Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Oft brennen Menschen aus, die überlastet sind und den Stress nicht mehr bewältigen können. So kann z. B.  Zeit- und Leistungsdruck, Multitasking, Ärger mit Vorgesetzten und Kollegen zur totalen Erschöpfung führen.

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