Leistungskick aus dem Pillenschrank

10. Dezember 2012

Als vor einigen Jahren Gesunde auf die Idee kamen, verschreibungspflichtige Medikamente wie Ritalin einzunehmen, um ihre kognitive Leistungsfähigkeit zu steigern, gab es viele empörte Stimmen. Mittlerweile ist sogenanntes Gehirndoping  oder Neuro-Enhancement durch verschreibungspflichtige Medikamente in der Mitte der Gesellschaft angekommen – obwohl mögliche Langzeitfolgen bisher kaum erforscht sind.

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Schwangerschaftverleugnung

11. September 2012

 

Schwangerschaft und Geburt gehören zu  den einprägsamsten Ereignissen im Leben einer Mutter. Viele Frauen zählen diese sogar zu den schönsten und glücklichsten Erlebnissen ihres Lebens. Jedoch bringt diese Lebensphase auch unweigerlich viele Veränderungen mit sich. Körperliche und psychische Veränderungen sind, so gravierend sie auch für die Schwangere sein mögen, jedoch nicht krankhaft sondern sogar erwünscht und werden von der zukünftigen Mutter mit Stolz getragen weiterlesen

Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen als stiller Hilfeschrei

6. September 2012

 

Nicht alle selbstverletzenden Verhaltensweisen sind gesellschaftlich tabuisiert. Zu allen Zeiten und in allen Kulturen haben Menschen an ihrem Körper selbst Veränderungen vorgenommen, um den jeweiligen kulturellen Normen und Schönheitsidealen zu entsprechen. Viele selbstverletzende Verhaltensweisen werden kulturell akzeptiert (Tätowieren, Piercing) oder dienen religiösen Zwecken (Selbstkasteiung). Das Ritzen zählt zu den “Auto-aggressivem” oder auch  “selbstverletzendem Verhalten” (SVV) und wird dagegen als funktionell motivierte, direkte und offene Verletzung oder Beschädigung des eigenen Körpers verstanden, die nicht mit suizidalen Absichten einhergeht und in unserem Kulturkreis sozial nicht akzeptiert wird.  weiterlesen

Positives Denken – für depressive Menschen eine Gefahr?!

14. August 2012

 

„Positives Denken“ wird heutzutage von vielen Motivationstrainern, selbsternannten Coachs und in der populärwissenschaftlichen Psychologie als das Allheilmittel auf dem Weg zum Erfolg „verkauft“. In Persönlichkeitsseminaren und in vielen einschlägigen Ratgebern wird die Methode der Autosuggestion als wirkungsvolles Selbsthilfe-Instrument empfohlen um das Unterbewusstsein gezielt zu beeinflussen. Das Konzept der Autosuggestion richtet sich nach dem Grundsatz: Die Vorstellungskraft ist lenkbar. Nach dem Motto: „Der Glaube versetzt Berge“ sollen positive Zielimaginationen alternative Realitäten in der Vorstellung simulieren und dadurch helfen wichtige Ziele zu erreichen. Denn Botschaften, die wir immer und immer wieder hören, übernehmen wir meist als eine wahre Aussage, ohne dass wir sie immer wieder groß überprüfen. weiterlesen

Depressive Mütter: Wie geht es dem Kind?

9. August 2012

 

Immer mehr Menschen erkranken an psychischen Störungen.  Frauen sind nach den Daten des Bundesgesundheitssurveys besonders betroffen. Die Zwölfmonatsprävalenzen psychischer Störungen bei Erwachsenen lagen 1998 bei 37 % für Frauen und bei 25,3% für Männer. Auch aus einer aktuellen Pressemitteilung des Müttergenesungswerks geht hervor, dass die Situation deutscher Mütter hinsichtlich ihrer psychischen Gesundheit Besorgnis erregend ist.

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Weitere Verstärkung für unser Team

30. Juli 2012

Frau Dipl.-Psych. Carolin Bleif verstärkt als weitere Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Schwerpunkt: Verhaltenstherapie) unser Team. Wir freuen uns, dass Sie mit ihren Schwerpunkten Behandlung von Patienten mit einfacher Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ADHS), Anpassungsstörungen, Ängsten und Posttraumatischer Belastungsreaktionen psychotherapeutisch Kinder und Jugendliche bei start: behandelt.

 

Verstärkung für unser Team

27. Juli 2012

 

Wir freuen uns, dass Frau Dipl.-Psych. Dr. Helen Niemeyer als weitere kompetente Psychologische Psychotherapeutin unser Team verstärkt. Mit ihren Schwerpunkten Burnout, Zwangserkrankungen, Essstörungen und Paartherapie  ergänzt sie unser Team hervorragend.

 

Zwangsstörung: Oft zu spät erkannt

10. Juli 2012

 

„Habe ich die Autotür wirklich abgeschlossen?“; „Habe ich die Herdplatte ausgemacht oder war sie noch an als ich die Wohnung verlassen hatte?“; „Hab ich mich mit Bakterien infiziert?“;  „Ob die Person die vor mir die Stange in der S-Bahn angefasst hat, wohl eine ansteckende schlimme Erkrankung hatte?“; „Mein Baby schreit so laut, ich würde es am liebsten aus dem Fenster werfen.“; „Meine Mutter könnte mit dem Flugzeug abstürzen.“ weiterlesen

Leistungsdruck und Versagensängste: Alltag für viele Studenten

26. Juni 2012

 

 

Viele Studenten erleben die Universität heutzutage als Ort, der stellvertretend für Leistungsdruck, Stress und Zukunftsängste steht. Bereits während des Studiums stellen sich nach einer Untersuchung der TU Chemnitz bei vielen Studenten erste Anzeichen psychischer Beschwerden in Form von Erschöpfung, Überforderung und Kraftlosigkeit ein. Im Volksmund bekannt als „Burnout“-Symptome. Verkürzte Studienzeiten, Prüfungsstress und verstärkte Konkurrenz auf dem Arbeitsplatzmarkt sind Faktoren die den jungen Menschen Stress bereiten und zu gesundheitlichen Folgen führen. weiterlesen

Psychotherapie mit Pferden: Eine vielversprechender Ansatz zur Behandlung von Autisten

12. Juni 2012

Tiere in die therapeutische Arbeit einzubeziehen ist nicht allzu neu. Je nach Tierart wird tiergestützte Therapie in verschiedenen Einsatzgebieten und bei verschiedenen Krankheiten praktiziert. Bereits etabliert hat sich beispielsweise die Arbeit mit Hunden und Delfinen. Relativ neu ist der Ansatz Pferde in eine ganzheitliche Behandlung von psychisch erkrankten Menschen einzubeziehen weiterlesen