Was passiert bei Schlafmangel?
25. November 2011
Viele Menschen schlafen aufgrund des turbulenten Alltags zu wenig, worunter sowohl der Körper als auch der Geist leidet. Personen, die sich zu wenig Schlaf gönnen, können z. B. unter Burnout, Schlafstörungen, Depressionen und Ängsten leiden. Ebenfalls steigt das Risiko an Herzerkrankungen, Übergewicht und Diabetes zu erkranken. Im Schlaf werden Infekte bekämpft und es kommt zur Regeneration der Organe und des Gewebes. Auch unser Gehirn braucht den Schlaf, um zu verarbeiten, was wir am Tage gelernt haben.
Viele Menschen schlafen aufgrund des turbulenten Alltags zu wenig, worunter sowohl der Körper als auch der Geist leidet. Personen, die sich zu wenig Schlaf gönnen, können z. B. unter Burnout, Schlafstörungen, Depressionen und Ängsten leiden. Ebenfalls steigt das Risiko an Herzerkrankungen, Übergewicht und Diabetes zu erkranken. Im Schlaf werden Infekte bekämpft und es kommt zur Regeneration der Organe und des Gewebes. Auch unser Gehirn braucht den Schlaf, um zu verarbeiten, was wir am Tage gelernt haben.
Sieben bis neun Stunden Schlaf werden als ideale Schlafdauer für Erwachsenen angesehen. Im Durchschnitt schlafen Erwachsene ca. 7 Stunden, wobei es extreme Unterschiede gibt. Berufstätige und Schüler gönnen sich dabei häufig weniger Schlaf: Menschen die viel arbeiten und lernen haben weniger Zeit zum Schlafen.
Dabei konnte gerade eine Studie der Arbeitsgruppe um Dinges (Basner & Dinges, 2011) zeigen, dass die Leistungsfähigkeit durch Schlafmangel beeinflusst wird. So schnitten Probanden, die vier oder sechs Stunden über 2 Wochen schliefen am Ende der 14 Tage in den Leistungstests signifikant schlechter ab, als zu Beginn der Untersuchung. Erstaunlicherweise fühlten sie sich nicht müder, sondern gewöhnten sich an das Schlafdefizit. Erfreulicherweise verbesserten die Probanden in der Untersuchung wieder ihre Leistung mit zunehmender Schlafdauer.
Dabei muss die Schlafration nicht auf einmal aufgenommen werden, sondern auch eine Siesta gegen Mittag vermindert Schlafmangel. Leider ist in Deutschland – im Gegensatz zu den südlichen Ländern – der Mittagsschlaf weniger akzeptiert, obwohl er vielen Berufstätigen zu verbesserter Leistungsfähigkeit verhelfen würde. An Stelle das Schlafbedürfnis zu befriedigen, greifen einige lieber zu Stimulanzien und erhöhen so die Gefahr, an Schlafstörungen und weiteren psychischen Problemen zu erkranken.
Quellen:
Basner, M., Dinges, D.F. Maximizing sensitivity of the Psychomotor Vigilance Test (PVT) to sleep loss. SLEEP 34(5):581-591, 2011.
Spiegel Online: Wichtige Regeneration. Fehlender Schlaf lässt sich nachholen, 01. August 2010.
Spork, P. (2011). Sehnsucht nach Schlaf. Zeit Wissen-Ratgeber Leben und Arbeiten, 3, S. 72-77.
Spork, P. (2008). Das Schlafbuch – Warum wir schlafen und wie es uns am besten gelingt“, Hamburg, rororo.
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